Chirurgie Mansour

Hand­chirurgie

Im Bereich der Handchirurgie bieten wir Ihnen die folgenden Leistungen an:

Morbus Dupuytren

Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung der Hände, bei der gutartige Bindegewebswucherungen in den Handflächen entstehen. Betroffen sind häufig Ring- und Kleinfinger. Mit der Zeit zwingen die Knoten oder Stränge die Finger in eine dauerhafte Beugung. Die Finger können somit nicht mehr freigestreckt werden und krümmen sich Richtung Handfläche.

In unserer Praxis behandeln wir Morbus Dupuytren mit der minimalinvasiven Nadelfasziotomie (perkutane Nadelaponeurotomie).

Ihr Vorteil: die Behandlung kann ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Hierbei werden mittels einer Nadel die Bindegewebsstränge perforiert (durchlöchert) und anschließend durch die Streckung der Finger zerrissen.

Nehme Sie Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich über Ihre Möglichkeiten der minimalinvasiven Nadelfasziotomie bei Morbus Dupuytren beraten!

Schnellender Finger

Bei einem schnellenden Finger, auch Schnapp- oder Springfinger genannt, können die verdickten Beugesehnen eines Fingers über dem beugeseitigem Fingergrundgelenk nicht mehr frei durch das dortige Ringband gleiten. Beim Beugen oder Strecken des Fingers kommt es dadurch zu einem „Schnappen“, „Schnallen“ oder „Springen“.

Die Behandlung von schnellenden Fingern erfolgt in unserer Praxis sowohl konservativ als auch operativ.

Überbeine (Ganglien)

Ganglien, auch Überbeine genannt, sind Ausstülpungen der weichen Gelenkhäute, die mit Flüssigkeit aus den Gelenken (Synovialflüssigkeit oder „Gelenkschmiere“) gefüllt sind. Sie sind über einen Stiel mit dem Gelenk verbunden und füllen sich mit Gelenkflüssigkeit, welche nicht in das Gelenk zurückfließen kann und zu einer Schwellung führt. Je nach Größe, Lokalisation und Symptomatik können Überbeine operativ oder konservativ behandelt werden.

Die konservative Behandlung erfolgt durch Ruhigstellung oder Punktion des betroffenen Gelenks. Hierdurch sollen Fehlbelastungen vermieden werden, sodass sich das Überbein von allein zurückbilden kann.

Bei der operativen Behandlung wird das Ganglion chirurgisch entfernt, wobei das Gelenk im besten Falle so verschlossen wird, dass keine Flüssigkeit mehr austreten kann.

Nagelbettenzündungen (Paronychie)

Nagelbettentzündungen werden in der Regel durch bakterielle Infektionen des Nagelbettes hervorgerufen. Die Infektionen entstehen durch offene, geschädigte Stellen der Nagelhaut oder des Nagelwalls, durch welche Keime in das Nagelbett eindringe können und dort eine Entzündung (Infektion) hervorrufen.

Akute Nagelbettentzündungen können alle Menschen entwickeln, ohne das dafür spezielle Risikofaktoren vorliegen. Tritt eine Entzündung jedoch immer wieder auf, sollten neben der Nagelbettenzündung auch die Begünstigungsfaktoren (chronische Erkrankungen, chemische Substanzen, Umwelteinflüsse etc.) ergründet und behandelt werden.

Je nach Umfang und Verlauf werden Nagelbettenzündungen in unserer Praxis konservativ als auch operativ behandelt.

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